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Max Weber-Gesamtausgabe (MWG)

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Max Weber-Gesamtausgabe: Schriften, Reden, Briefe und Vorlesungen

Max Weber (1864–1920) ist einer der herausragenden Gelehrten des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Vielen wissenschaftlichen Disziplinen, insbesondere der Soziologie, gilt er als Klassiker. Sein Werk wird bis heute weltweit diskutiert. Seine Methodologie, seine Begriffsbildungen und seine universalgeschichtlich angelegten vergleichenden Studien zu Wirtschaft, Religion, Herrschaft, Recht und Kunst sind trotz mancher Zeitbedingtheit aktuell geblieben. An sie wird in den verschiedensten Disziplinen immer noch angeknüpft.

Das weitverzweigte und auch weitzerstreute Werk war bisher nur in Teileditionen von mitunter zweifelhaftem Charakter zugänglich. Dem möchte die Max Weber-Gesamtausgabe abhelfen. Sie präsentiert das Werk erstmals vollständig in drei Abteilungen: I. Schriften und Reden, II. Briefe, III. Vorlesungen und Vorlesungsnachschriften. Die Edition wird 45 Bände und zwei Registerbände umfassen und in den kommenden zwei bis drei Jahren vollständig vorliegen, also rechtzeitig vor dem 100. Todestag Max Webers abgeschlossen sein.

Generalredaktion und Spezialbibliothek in München

Seit 1975 betreut die Kommission für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften die Max Weber-Gesamtausgabe. Sie bietet den institutionellen Rahmen für die Editionsarbeit, die unter der inhaltlichen Verantwortung eines Herausgeberkreises steht und an verschiedenen Orten der Bundesrepublik erfolgt. 

In München befinden sich die Generalredaktion der Max Weber-Gesamtausgabe und eine umfangreiche Max Weber-Sammlung mit einer Spezialbibliothek, die von Weber-Forschern aus aller Welt besucht und genutzt wird. Neben der redaktionellen Betreuung aller Bände wurden hier auch einige Bände der Gesamtausgabe ediert.

Förderung

Dieses Projekt wird hauptsächlich als Vorhaben der Bayerischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des Akademienprogramms von der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Bayern gefördert, aber auch von anderen Geldgebern unterstützt.